Warum Intervalle keinen Spaß machen, oder doch?

Laufintervalle sind ein Wechsel von Belastung und Entlastung. Nehmen wir mal 6x400m laufen und dazwischen 2 Minuten gehen. Das Herz-Kreislaufsystem wird auf den 400 Metern ordentlich gefordert und hat dann 2 Minuten Zeit, sich zu erholen bevor die nächste Belastungsphase startet.

 

Und wie schnell läufst du die 400 Meter?

So schnell du kannst, oder so schnell du willst? Das Tempo ist abhängig von deiner Zielzeit für den Wettlauf, auf den du trainierst. Aktuell ist deine 5km-Bestzeit, sagen wir mal 27:30 Minuten (Pace 5:30) und dein Trainer sieht bei dir nach einem Test ein Potenzial für 24:59 Minuten (Pace knapp unter 5:00). Von der Pace auf 5 km bist du jetzt noch weit entfernt, doch auf kürzerer Distanz kannst du das Tempo laufen, ja sogar noch schneller. Aber das würde dich in den ersten Intervallen überfordern und der Einbruch in den letzten Intervallen ist vorprogrammiert. – So macht das keinen Spaß.

 

Wenn du jedoch konstant dein geplantes Renntempo läufst, wird dein Körper gefordert, aber nicht überfordert. Der ganze Bewegungsapparat gewöhnt sich an das Tempo. Es geht dir in Fleisch und Blut über. Du wirst im Wettlauf auf dem ersten km nicht überpacen und deine neue Bestzeit laufen.

 

Die Leistungssteigerung kommt in den nächsten Wochen durch eine steigende Anzahl von Intervallen, bzw. längere Distanzen. Und wenn du die Pausen zwischen den Tempoeinheiten wirklich zur Erholung nutzt, gehen, gehen, gehen, ja dann freust du dich auch noch auf das letzte Intervall, denn so macht das Spaß.

 

Wenn du Fragen zu Intervallen hast, dann melde dich gerne bei mir.